Viel ist passiert....

Samstag, 21.02.2015

Lange habe ich nichts mehr in diesem Blog geschrieben. Ich habe ein wunderbares Jahr in Neuseeland verbracht und auch einige Traenchen verdrueckt, als ich dieses tolle Land verlassen habe. Letztendlich hatte ich neben meiner Arbeit im Hostel auch einen Barjob in Christchurch gefunden und habe mir danach zusammen mit einer franzoesischen Freundin, die ich dort kennengelernt habe, ueberraschenderweise ein Auto (Charlie) gekauft. Wir haben damit die Suedinsel bereist und so schoene Landschaften gesehen, sind auf dem Banks Peninsula Track gewandert, haben eine Tour auf dem Milford Sound gemacht,... Mit der Faehre sind wir gegen Ende noch hoch zur Nordinsel und haben dort gegen Unterkunft in einem Hostel in Auckland gearbeitet. Das Auto zu verkaufen gestaltete sich aufgrund der Saison schwierig, aber kurz vor Abflug haben wir es dann doch noch geschafft. Der Abschied von Neuseeland fiel unheimlich schwer, aber wir hatten ja auch noch eine Woche Urlaub in Sydney vor uns.

Schoen war es, zuhause zu sein, aber mich hat das Reisefieber gefasst, so dass ich danach 7 Monate in Kanada, auch mit dem Working Holiday Visum verbracht habe. Momentan bin ich zuhause, aber plane, im April nach Australien zu fliegen. Ich geniesse die Zeit mit meiner Familie in Deutschland, aber freue mich auch auf mein neues Abenteuer!

Wer das mit mir erleben moechte, kann meine neuen Erlebnisse auf http://coconuttravel.tumblr.com/ nachlesen. :-) Ich kann das Reisen und vor allem auch das Kennenlernen anderer Laender durch Arbeiten vor Ort etc. nur weiterempfehlen!

Caitlins Kaikoura Banks Peninsula Track Otago Peninsula Sydney

Christmas time!

Montag, 09.12.2013

Merry Christmas! Bridle Path/Gondola Lookout Lyttelton Beach - mein Geburtstag Surfen in Raglan! Volcanic flight Aussicht auf die Emerald Lakes (volcanic flight) Waiotahi Beach Sonnenuntergang an der Küste Coromandels Coromandel

Nun sind es schon fast 6 Monate in Neuseeland...

Vor etwas mehr als zwei Wochen bin ich auf der Südinsel angekommen. Seit meinem letzten Eintrag ist viel passiert. Ende Oktober habe ich meinen Job im Tongariro National Park aufgehört und habe mich mit meinem Lieblingsaustralier auf Reisen begeben. Wir sind mit dem Auto durch den Te Urewera Nationalpark gefahren - obwohl dieser kaum beworben wird, eine unglaublich schöne Gegend. Einer der Great Walks ist dort zu finden. Außerdem hat es uns nach Hamilton, Opotiki, Whakatane, Raglan, New Plymouth, Coromandel und ein Farmbesuch in Taumaranui verschlagen. Dort habe ich auch zum ersten Mal Surfen ausprobiert - es ist unglaublich, wieviele neue Dinge man hier versucht und erlebt. Und die Landschaften sind unglaublich schön, oft unfassbar grün, das Meer und die Berge sind nie weit entfernt. Von Taumaranui aus sind wir mit dem Northern Explorer am Ende hoch nach Auckland gefahren - obwohl der Zug wesentlich teurer ist als der Bus, lohnt sich die Fahrt. Es gibt einen Sightseeing-Wagen, die Mitarbeiter sind freundlich und hilfsbereit und zu der Strecke gibt es Audiokommentare. In Auckland haben sich unsere Wege nach über einem Monat des Reisens getrennt und ich habe mich auf den Weg nach Wellington gemacht. Über Wellington habe ich viele verschiedene Meinung gehört, aber mir hat es dort sehr gut gefallen. Die Stadt ist sehr kreativ, umgeben vom Meer und grünen Hügeln, überall findet man Museen, Kunst, Musik,... Ich kann das Te Papa Museum nur empfehlen - es ist kostenlos und auf über 4 Etagen findet man interaktive Flächen und viele interessante Infos über Neuseeland, Einwanderung, Landschaften, Erdbeben, Maori, Kultur,....

 

Oh, eine unglaubliche Erfahrung hätte ich fast vergessen: den Tongariro Northern Circuit (einer der Great Walks). Sehr anstrengend, es hat mir viel abverlangt, aber es hat sich definitiv gelohnt. Wunderschöne Aussichten auf die Vulkane, die Emerald und Blue Lakes, den Nationalpark.. nach drei Tagen Wandern und im Zelt schlafen (dafür mit wunderschönen Sonnenuntergängen) war ich fertig, aber glücklich.

Ich hatte außerdem das Glück, einen volcanic flight mitmachen zu dürfen. Atemberaubend! Außerdem habe ich einen Abstecher nach Hobbiton unternommen und ein Hangi in Rotorua probiert (Te Puia).

Meine Überfahrt mit der Fähre zur Südinsel war dann durchaus ziemlich rucklig - es war stürmisch und der Seegang ziemlich extrem. Nachdem ich die Nordinsel so lieb gewonnen habe, war es etwas schwierig für mich, diesen Teil des Landes zu verlassen, auch wenn mich die wunderbare Aussicht der Marlborough Sounds in Picton getröstet hat. Eigentlich wollte ich nach Picton (eine süße kleine Stadt am Meer) nach Kaikoura, aber da ich eine Stelle gegen Unterkunft und Essen ganz spontan gefunden habe, habe ich mich am nächsten Tag nach Christchurch aufgemacht. Nach Kaikoura werde ich aber auf jeden Fall zurückkehren, auf der Fahrt an der Küste vorbei habe ich viele "fur seals" gesehen und das möchte ich unbedingt wiederholen. Auch Delfinschwimmen, sollte das Geld reichen!

Nachdem ich doch zuerst durch die immer noch sehr zerstörte Innenstadt Christchurchs geschockt war, fange ich an, Canterbury (die Gegend) sehr zu mögen. Meinen Geburtstag habe ich am Strand gefeiert :) Es gibt verschiedene Strände in der Nähe und die Stadt ist voll mit kleinen Kunstwerken und im Aufbau. Die restart-Mall ist innovativ und die Atmosphäre ist schön (gestern spielten dort einige livebands), auch viele kleine Cafes zum Entspannen gibt es. Wunderschön sind die riesigen botanischen Gärten mit einem großen Rosengarten und dem sehr englisch aussehenden Museum. Auch hoch zur Gondola bin ich schon (nicht mit der Gondola selbst, sondern hochgelaufen), dort hat man einen unglaublichen Ausblick über Lyttelton und die Canterbury Plains.

Ansonsten suche ich momentan neben meiner Arbeit gegen Unterkunft noch bezahlte Arbeit und habe mich schon bei einigen Zeitagenturen angemeldet. Die Jobsuche gestaltet sich noch etwas schwierig, aber ich bleibe optimistisch. Hoffentlich habe ich hier Zeit, Canterbury weiterzuerkunden und trotzdem etwas Geld zu sparen. Momentan ist der Plan, im März weiter durch die Südinsel zu reisen und bis dahin in Christchurch zu bleiben. Wenn man denn etwas planen kann... Wie viele schon geschrieben haben, Neuseeland bzw. das Reisen lehrt einen, das man kaum etwas Planen kann. Es kommt doch anders, aber das bringt einen meistens am Ende in neue Situationen, man lernt nette Menschen kennen und trifft auf neue Erfahrungen und wunderschöne Gegenden. Ich lerne hier definitiv, entspannter mit Dingen umzugehen :) Also, mir geht es gut, ich bin so froh, nach Neuseeland gekommen zu sein. Ich reiche bald weitere Fotos nach!

Euch eine schöne Weihnachtszeit!

P.S. Reisen macht definitiv süchtig :D

...Zeit fliegt...

Montag, 26.08.2013

         

 

Der August ist schon fast vorbei und ich somit schon mehr als zwei Monate in Neuseeland! Die Zeit ist wahnsinnig schnell vorübergegangen und gleichzeitig habe ich das Gefühl, schon wesentlich länger hier zu sein.

Mittlerweile habe ich eine gewisse Routine bei der Arbeit und ich habe mich hier gut eingelebt :) . Was habe ich so in letzter Zeit gemacht?! Gearbeitet, aber auch Ausflüge in die nähere Umgebung gemacht: Taupo (immer mal wieder, habe mittlerweile Huka Jets ausprobiert), Rotorua (die thermischen Aktivitäten sind beeindruckend und vor allem an einem sonnigen Tag ist Lake Rotorua ein wunderschöner See), Ohakune, Tokaanu (vor allem die "Thermal Pools"),... Auch habe ich mich endlich auf Ski getraut und kann nur sagen: definitiv wieder (wenn es nur nicht so teuer wäre..).
Weniger schön: der erste neuseeländische Virus hat mich erwischt. Kein schönes Gefühl, in einem fremden Land krank zu sein. Mir geht es allerdings schon viel besser, jetzt muss ich nur schauen, wie ich das Geld für den Arzt (hui, ich musste einige Dollar lassen) von meiner Versicherung erstattet bekomme. Hoffe, dass ich bald wieder topfit bin, um die Umgebung zu erkunden und Neues auszuprobieren.

In drei Wochen geht es mit einer Freundin/Kollegin für ein langes Wochenende nach Auckland und vor allem werden wir live ein Rugby-Spiel im Mount Eden Stadium sehen, juchu (NZ - South Africa)! Für meine nächsten freien Tage - vorausgesetzt, ich finde jemand mit Auto oder der Bus ist nicht zu teuer - würde ich gerne mal nach New Plymouth, Napier, Whakatane oder Opotiki. Vielleicht auch Kanu fahren in Wanganui, aber da sollte ich wahrscheinlich warten, bis es wärmer wird.

Schnee gab es hier schon länger nicht mehr (genauer gesagt, eigtl nicht mehr seit meiner Ankunft hier), es ist relativ mild. Allerdings kommt langsam eine Kaltfront auf und es könnte diese Woche schneien... Oh, und meine ersten zwei Erdbeben habe ich erlebt. Seltsames Gefühl. Die Erdbeben waren in der Nähe von Wellington, relativ stark, und wir haben sie hier auch spüren können. Mir war einfach nur schwindelig, aber in dem Moment, in dem man sieht, wie die Lampen an der Decke rotieren, weiß man, dass es dann doch ein Erdbeben sein muss.

Freue mich auf die nächsten Ausflüge und kann es immer noch nicht fassen, dass ich das Glück habe, in diesem schönen Land zu sein!

Willkommen, Juli!

Dienstag, 02.07.2013

Morepork Taranaki Falls Taupo

Zwei Wochen sind rum, aber mir kommt es schon wesentlich länger vor – wahrscheinlich
weil man so viel Neues in kurzer Zeit erlebt. Bisher hatte ich noch keine
Attacke von Heimweh oder ähnlichem, auch wenn man natürlich immer an Freunde
und Familie denkt :)

Momentan bin ich dabei, mich hier einzuleben. Ich überlege noch, ob ich mich ans
Skifahren trauen soll – da ich allerdings für einige Monate hier leben und
arbeiten werde, sollte ich es vll ausnutzen, in einem Skigebiet zu sein.
Ansonsten arbeite ich relativ viel – es läuft mal mehr, mal weniger gut. Je
nachdem, wie müde und/oder konzentriert ich bin, ist auch mein Englisch besser
oder schlechter, was es im Job nicht gerade einfacher macht. Aber ich habe
momentan sehr viel Glück mit meiner Kollegin, die sich Zeit nimmt, wenn es
geht, um mir auch Grundsätzliches zu erklären. Ich mag den Winter hier, die
schneebedeckten Berge sind wunderschön und es ist nicht mal annähernd so kalt
wie ein Winter in Deutschland. Die Natur entschädigt für jeden schlechten Tag,
den man mal hat. Ich freue mich auch wahnsinnig auf den Frühling und den
Sommer, wenn man mal in einen Wasserfall springen und draußen sitzen kann ;) In
der kalten Jahreszeit möchte ich unbedingt noch zu den „Hot pools“ fahren, da
gibt es ja einige in der Gegend um Taupo und Turangi. Gestern gabs dann auch
einen Mädelsausflug (drei Kolleginnen und ich) nach Taupo, Ich liebe die Fahrt dorthin,
die Natur ist so wunderschön, dass ich es oft gar nicht fassen kann. Und ich
freue mich lustigerweise auch immer wieder über die Pälmchen ;) Taupo ist ein süßes kleines Städtchen und der Tauposee (gefluteter Kessel des größten Vulkans der Gegend)umfasst mehr als 600 km². Ich möchte unbedingt noch die Huka-Wasserfälle sehen, die zu den schönsten des Landes gehören sollen.

Ansonsten mache ich hier die Wanderungen in der Gegend, ich kann gar nicht sagen, wie
hilfreich gute Schuhe und wetterfeste Kleidung sind! Es ist beeindruckend, man
schaut auf die Vulkane, biegt um eine Ecke und schon hört man Wasser rauschen…

Habe mich beim DOC (= Department of Conservation) auch schon als Freiwillige gemeldet. Ich wohne ja im Kiwi-Schutzgebiet und wenn man Glück hat, kann man in der Richtung helfen (Kiwis zählen, in die Natur aussetzen und ähnliches). Habe an einem
meiner ersten Tage eine morepork gesehen, eine Eule, die man normalerweise nur
Nachts sieht.


Dass ich hier die Gelegenheit habe, Menschen verschiedener Nationen kennenzulernen und mein Englisch zu verbessern, außerdem eine Gegend so nah kennenzulernen, ist
wunderbar. Aber ich freue mich auch schon wahnsinnig aufs Reisen! Bisher liebe
ich Neuseeland! Und danke für die Kommentare und Mails, bitte weiterhin, ich freue mich jedes Mal! :-)

P.S. Ich habe mal einige Fotos bei den älteren Beiträgen ergänzt...

Tongariro National Park / 1. Arbeitsplatz

Samstag, 22.06.2013
 

Heute früh ging es dann los Richtung Tongariro National Park. Um 9 Uhr ging mein Bus, ich war ganz froh, dass alles simpel und einfach gehalten war, trotzdem verständlich (bin mit Nakedbus gefahren). Ich war sogar ein wenig traurig, Auckland zu verlassen, obwohl ich in den ersten Tagen immer gesagt habe, dass ich so schnell wie möglich aus der Stadt rauswill. Andererseits konnte ich auf der 7-stündigen Busfahrt endlich mehr von Neuseeland sehen. Klar, es gibt auch hässliche Gebäude, aber insgesamt war die Landschaft beeindruckend, auch wie sie sich von Ort zu Ort ändert (meine Route, zumindest in etwa: Auckland - Hamilton - Taupo - Turangi).
Wunderschöne grüne Hügel, wie man sie typischerweise aus Herr der Ringe (Hobbiton) kennt. Je näher man Tongariro kam, desto mehr tannenartige Bäume konnte man sehen und alles wurde hügeliger. Überall immer noch bunte Herbstbäume. Der Weg von Turangi zu meinem Zielort war wirklich wunderschön, ich kann die Gegend dort gar nicht richtig beschreiben. Der Tongariro River, angestrahlt von der Sonne, daneben grüne Hügel und im Hintergrund die schneebedeckten Berge...
Am Nachmittag bin ich bei meiner ersten Arbeitsstelle angekommen. Wie erwartet, ist alles doch erstmal etwas viel. Sich alles zu merken, viele neue Leute, eine neue Unterkunft... Es ist allerdings angenehm, ein kleines, eigenes Zimmer zu haben, auch wenn es auf dem Basis-Niveau gehalten ist. Mein erster Arbeitstag wird Dienstag sein, ich bin schon etwas nervös. So richtig durchschaut habe ich noch nicht, wie das hier alles läuft (wann gibt es Essen? Wie wasche ich hier meine Wäsche? All die kleinen Sachen...). Bisher kann ich mir noch gar nicht vorstellen, 6 Monate hierzubleiben, da der Ort hier sehr isoliert ist. Andererseits wird es bestimmt besser, wenn ich ersteinmal eingearbeitet bin. Mein Englisch ist gerade auch nicht so flüssig, dass ich mich sicher fühlen würde. Das braucht noch etwas Zeit, ich glaube, mein Gehirn hat viel zu verarbeiten ;-) Zumindest habe ich einen sehr netten Nachbarn aus Australien, der auch erst vor einer Woche angekommen ist und mir direkt seine Gitarre ausgeliehen hat. Yeah! Also, die Pläne für die Zeit hier sind: Arbeit, Arbeit, Arbeit, lesen, Gitarre spielen, Wandern (auch wenn das im Winter eher schwierig ist.. oder soll ich mich vielleicht doch daran wagen, das Skifahren zu lernen?),...
Werde morgen mal zum DOC (Department of Conservation gehen) und mich näher über die Umgebung erkundigen. In den Hostels war es einfach, neue Leute kennenzulernen, hier finde ich es etwas schwierig, da man nicht so leicht in die bereits vorhandenen Grüppchen "reinrutscht" und alle sehr gut Englisch sprechen (ich dagegen eher holprig - und "Oh, you are the new German girl?"). Naja, aber ich bin ja erst einen Tag hier. Außerdem möchte ich ja auch einfach Geld sparen, damit ich danach ausgiebig durch Neuseeland reisen kann :) Habe also immer etwas, auf das ich mich freuen kann. 
Bisher hatte ich noch kein Heimweh, auch wenn ich natürlich täglich an Familie und Freunde denke, aber ich habe so ein Gefühl, dass das hier ab und an mal kommen könnte (besonders am  Anfang, wenn man noch etwas isoliert ist. Ich bin ja leider auch nicht der extrovertierteste Mensch, obwohl sich das in Neuseeland doch schon verbessert hat). Aber ich kriege das schon hin,  ich glaube, das Beste ist wirklich, alles gelassen zu sehen.

Auckland Zoo & Bekanntschaften

Freitag, 21.06.2013
  Kea Kiwi :) Western Springs Lakeside
Sorry, die Absätze wollen gerade nicht so wie ich will...
Nachdem am Tag zuvor alles mit der Steuernummer und der Kontoeröffnung geklappt hat (ich war sehr froh, dass ich eine Agentur habe, die mir dabei weitergeholfen hat) und ich abends gemütlich ein Bier mit einem Kiwi getrunken habe, bin ich gestern zu Fuß zum Auckland Zoo gelaufen (von Ponsonby aus, wo mein Hostel war). Der Weg dorthin war relativ lang, aber schön! Süße Häuschen und wie immer Palmen und einheimische Pflanzen. Der Zoo ist ziemlich teuer, aber ich wollte gerne einmal Kiwis sehen und etwas zur Entspannung machen. Auf dem Weg zum Zoo liegt MOTAT (= Museum for Transport & Technology - für mich nicht so interessant) und Western Springs Lakeside. Ein wunderschöner Park mit vielen verschiedenen Vögeln (z. B. Gänse und Pukekos).
Der Zoo ist nett aufgemacht, es gibt einerseits die "typischen" Tiere dort, wie Elefanten und Tiger, einen Australien-Bereich mit Moas und Kängeruhs, andererseits einen Neuseeland-Bereich ("Te Wao Nui"). Dieser ist unterteilt in sechs verschiedene Zonen (Wetlands, Night, Island, Coast, Forest und High Country). So habe ich also meine ersten Keas getroffen und Kiwis gesehen. Die Kiwis haben mich am meisten fasziniert, denn sie sind viel größer, als man sie sich vorstellt und ich habe so eine Art von Vogel noch nie gesehen. Nach einem zur Routine gewordenen Besuch der Queen Street (Hauptstraße in der Innenstadt Aucklands), bin ich müde zum Hostel zurückgekommen. Ich bin auch endlich mal mit dem Bus rumgefahren, auch wenn ich einen verpasst habe, weil ich vergessen habe, dass ich ein Handzeichen geben muss, um mitgenommen zu werden :P.
Ich muss immer wieder sagen, es kommt mir viel länger vor als eine Woche, die ich hier bin und ich hatte schon so viele schöne Erlebnisse. Außerdem habe ich hier in ein paar Tagen so viele nette Sachen gehört, wie selten in Deutschland - die Leute sprechen einen an oder man spricht sie an, egal, welche Nationalität. Das hat es mir in den letzten Tagen relativ einfach gemacht. Man muss einfach nur lächeln und schwupps, ist man mit jemandem im Gespräch. Allerdings muss ich sagen, dass die Kiwis meinen Akzent nicht gut verstehe (welchen ich auch immer habe) und ich ihren nicht ;D Fotos folgen, Internet ist hier teuer...

Waiheke Island, Mount Eden, neues Hostel

Mittwoch, 19.06.2013
Waiheke Island Skytower/Auckland City Lieblingshostel in Auckland :)
Mt Eden  
Reeeegen! Viel Regen! Morgen soll es sogar schneien, dabei war es bisher noch nicht so kalt.
Die Zeit rast und ich weiß eigentlich nie, welcher Tag gerade ist und was ich so gemacht habe. So viele neue Eindrücke...
Gestern war ich mit einem der Mädels aus dem 1. Hostel auf dem Mount Eden und konnte die Aussicht genießen (bevor es wieder anfing zu regnen..hehe), die Inseln um Auckland herum sehen und die "kleinen" Vulkanberge. Heute musste ich zum ersten Mal wieder alleine etwas unternehmen, da die anderen los sind zum Wwoofen oder Reisen. Allerdings trifft man immer wieder bekannte Gesichter  (zum Beispiel heute auf der Fähre, war sehr lustig) und man kommt eigentlich überall mit den verschiedensten Menschen ins Gespräch, was ich sehr schön finde. Man wird automatisch viel offener. Aber zu meiner Unternehmung heute: Waiheke Island! Wunderschön, Strände, Natur.. und als ich gerade zu Fuß auf dem Weg zur Fähre war: Platzregen. Ohne Ende.  Ich war platschnass, als ich ankam (wenigstens hatte ich meine Re genjacke, die ist wirklich Gold wert). Die Jeans ist immer noch nicht trocken.. das ist eine der Sachen hier, es gibt oft keine Heizung und die Wohnungen sind kalt, daher trocknet einfach gar nichts. Aber hier ist es eben einfach anders :)
Morgen steht auf jeden Fall Kontoeröffnung und Steuernummer an, das habe ich bisher noch nicht gemacht.
In meinem neuen Hostel (seit gestern bin ich dort) sind kaum Deutsche, was hilft, wenn man Englisch lernen will ;) Momentan bin ich allerdings nur mit Männern auf dem Zimmer, woran ich mich ehrlich gesagt gewöhnen muss. Ansonsten ist das Hostel schön, direkt an einem Park und ruhiger als das vorherige. Momentan bin ich etwas nervös, denn Samstag gehts los mit dem Job. Vielleicht gehe ich zur Entspannung in den Zoo, zur Art Gallery oder zur Library.
Es fällt schwer, alles zu beschreiben, weil man einfach jeden Tag so viel Neues sieht und erlebt, neue Menschen aller Nationalitäten kennenlernt. Es geht mir hier sehr gut, aber manchmal muss man sich zwingen, auch mal abzuschalten, sich hinzusetzen und Musik zu hören oder was auch immer hilft. Ich kann nicht fassen, dass ich noch nicht mal eine Woche hier bin, es fühlt sich viel länger an. Schlafen kann ich übrigens wieder besser: ich kann einschlafen, aber wache immer wieder nachts auf - das liegt aber wohl eher an der unbekannten Umgebung und den eher unbekannten Menschen ;-) Ich empfehle jedem, Ohropax mitzunehmen!
Mein Internet hier ist übrigens ziemlich langsam, daher schreibe ich momentan eher selten. Liebe Grüße an Zuhause und an alle Neuseeland-Reisenden :)!

Mister Jetlag, wer hat Sie denn eingeladen?

Sonntag, 16.06.2013

Skytower at night

Nachdem ich brav am ersten Tag wachgeblieben war, erst abends geschlafen habe und mir die Zimmermitbewohnerinnen sagten, dass sie keinen Jetlag haben, dachte ich, ich würde auch verschont bleiben. Allerdings konnte ich in der zweiten Nacht kein Auge zu tun und hab mich auf dem quietschenden Hostelbett rumgewälzt. Daraus habe ich gelernt, morgen nehme ich den mp3-Player mit ins Bett ;-) .Ich hoffe einfach, dass mich der Jetlag nicht lange gefangen hält. Heute regnet es zum ersten Mal seit meiner Ankunft, was mir aber ganz entgegenkommt, da ich so einen ruhigen Tag machen kann.

Gestern ging es wieder die Queen Street auf und ab und abends haben wir uns das Rugby-Spiel Neuseeland gegen Frankreich in einem Pub angesehen. Zwar habe ich die Spielregeln nicht ganz verstanden, aber es war trotzdem super, "dabei" zu sein und natürlich haben die Kiwis gewonnen :D

Morgen habe ich mein Einführungsseminar meiner Agentur, am Dienstag ziehe ich in ein anderes Hostel um. Ich schaue mal, ob ich für Mittwoch/Donnerstag einen Trip nach Devonport oder Waiheke Island buchen kann. Trotz nur wenig Schlaf gehts mir aber insgesamt gut hier.

Myers Park Victoria Park

 

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